Neu bearbeiteter Satzungsentwurf (29.Dezember 2109)
über den an der Jahreshauptversammlung
(11. Februar 2020 / 19.00 Uhr / Grund- und Werkrealschule Gurtweil)
abgestimmt werden soll.

Downloadmöglichkeit siehe unten!

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Satzung für die NABU-Gruppe
Waldshut-Tiengen und Umgebung

 



 

Neue Mustersatzung Entwurf i. d. F. vom xx.xx.2018

 

Satzung des NABU (Naturschutzbund Deutschland),

 

Landesverband Baden-Württemberg e.V.

Gruppe Waldshut-Tiengen und Umgebung

 

 

 

§ 1 Name, Sitz und Logo

 

(1) Der Verein führt den Namen „NABU (Naturschutzbund Deutschland) e.V., Gruppe 
    Waldshut-Tiengen und Umgebung“

 

(2) Er ist eine Untergliederung des NABU (Naturschutzbund Deutschland) e.V.
    gemäß § 7 Abs. 1 der Satzung der
     Bundesverbandes und § 7 Abs. 1 der Satzung des Landesverbandes Baden-
     Württemberg. Er anerkennt die
     Satzungen des Bundesverbandes und des Landesverbandes Baden-
     Württemberg. Seine eigene Satzung darf nicht im Widerspruch zu den
     Satzungen der Vorgenannten stehen.

 

(3) Bei Widersprüchen zwischen der Satzung des Bundesverbandes und der
    Satzung einer Untergliederung gilt die Satzung des Bundesverbandes.
    Bei fehlenden Regelungen in Satzungen von Untergliederungen gilt die Satzung
    des Landesverbandes und sofern die Landessatzung ebenfalls keine Regelung
    trifft, die des Bundesverbandes.

 

(4) Er hat seinen Sitz in Waldshut-Tiengen.

 

(5) Das Logo des Vereins ist der Weißstorch mit der Bezeichnung NABU
    (siehe Anlage der Bundessatzung). Die Nutzung des Logos außerhalb des
    Verbandes kann nur mit Zustimmung des Präsidiums des Bundesverbandes
    erfolgen.

 

 

 

§ 2 Zweck und Zweckverwirklichung

 

(1) Zweck der NABU-Gruppe ist der umfassende Schutz der Natur und der Umwelt.

 

(2) Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

 

(a) die Förderung ressourcenschonenden, umweltverträglichen Lebens und
               nachhaltigen Wirtschaftens zum Wohle des Menschen, der evolutionär  
               entwickelten biologischen Vielfalt und der natürlichen Umwelt,

 

(b) das Erhalten, Schaffen und Verbessern von Lebensgrundlagen für eine
               artenreiche Tier- und Pflanzenwelt sowie das Eintreten für den Schutz 
               der Gesundheit des Menschen vor Schäden durch
               Umweltbeeinträchtigungen,

 

(c) die Durchführung von Artenschutzmaßnahmen für gefährdete Tier- und
     Pflanzenarten,

 

(d) die Erforschung und die Förderung der Erforschung der Grundlagen des
               Natur- und Umweltschutzes,

 

(e) öffentliches Vertreten und Verbreitung der Ziele des Natur- und
               Umweltschutzes, z.B. durch Errichtung und Unterhaltung von Natur- und 
              Umweltzentren und von Naturschutzstiftungen, durch Publikationen
              und Veranstaltungen,

 

(f) das Mitwirken bei Planungen, die für den Schutz der Natur und Umwelt
              bedeutsam sind, und das Einwirken auf Gesetzgebung und Verwaltungen
              gemäß den genannten Aufgaben sowie das Eintreten für den Vollzug der
              einschlägigen Rechtsvorschriften; bei umweltrechtlichen Entscheidungen 
              auch das Hinwirken auf die Einhaltung aller entscheidungserheblichen
              Rechtsvorschriften.

 

(g) die Förderung des Natur- und Umweltschutzgedankens unter der Jugend
              und im Bildungsbereich,

 

(h) die Zusammenarbeit mit Organisationen und Einrichtungen, die gleiche
              und ähnliche Ziele verfolgen, und die Mittelweitergabe an in- und
              ausländische Körperschaften im Rahmen des § 58 Nr. 2 der
             Abgabenordnung,

 

(i) die Beschaffung finanzieller Mittel. Dieses verbindet die Beziehungspflege
              mit dem Werben um den persönlichen finanziellen Einsatz für Zwecke des
              NABU.

 

(3) Die NABU-Gruppe arbeitet auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse.

 

(4) Der NABU ist überparteilich und überkonfessionell und bekennt sich zur
    freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. Er
    steht in seiner Tätigkeit als verbindendes Element zwischen Nationalitäten,
    Kulturen, Religionen und sozialen Schichten. Er bietet den Mitgliedern,
    unabhängig von Geschlecht, Abstammung, Hautfarbe, Herkunft, Glauben, sozialer
    Stellung oder sexueller Identität eine Heimat.Mitglieder, die ein damit unver-
    einbares Verhalten offenbaren, können wegen vereinsschädigendem Verhalten 
    aus dem Verband ausgeschlossen werden.

 

 

 

§ 3 Gemeinnützigkeit

 

(1) Die NABU-Gruppe verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke 
    im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

 

(2) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
    Zwecke.

 

(3) Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.
    Nach ihrem Zufluss sind sie grundsätzlich zeitnah zu verwenden. Die Mitglieder 
    erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd
    sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

(5) Jede Tätigkeit im NABU, ausgenommen die der Bediensteten, ist grundsätzlich
     ehrenamtlich.
     Der Vorstand der Gruppe kann für seinen Zuständigkeitsbereich beschließen, 
    dass ehrenamtlich tätige Mitglieder eine Aufwandsentschädigung bis zur Höhe der
    Ehrenamtspauschale bzw. der Übungsleiterpauschale im Sinne des
    Einkommensteuergesetzes erhalten können.
    Über die Aufwandsentschädigung für Vorstandstätigkeit beschließt die
    Mitgliederversammlung.

 

(6) Angemessene Auslagen, die bei ehrenamtlicher Tätigkeit entstanden sind,
    können bei Nachweis oder Glaubhaftmachung erstattet werden.

 

 

 

§ 4 Finanzmittel

 

(1) Die für den Zweck erforderlichen Mittel werden überwiegend durch Beiträge der
    Mitglieder, Spenden sowie durch sonstige Zuwendungen aufgebracht.

 

(2) Der jährliche Beitrag der Mitglieder wird durch die Bundesvertreterversammlung
     festgesetzt und ist dem Bundesverband geschuldet.

 

(3) Die NABU-Gruppe erhält zur Wahrnehmung satzungsgemäßer Aufgaben vom
    Bundesverband Mittel, sofern steuerliche Freistellungsbescheide vorliegen.

 

(4) Die Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des NABU
    keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

 

 

 

§ 5 Geschäftsjahr und Rechnungswesen

 

(1) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

(2) Für das Kassen- und Rechnungswesen ist die Kassiererin oder der Kassierer
    verantwortlich.

 

(3) Die Prüfung der Jahresrechnung geschieht durch zwei mit der 
    Rechnungsprüfung beauftragte Personen.
    Diese sind von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren zu
    wählen.

 

 

 

§ 6 Mitgliedschaft und Mitgliedschaftsrechte

 

(1) Die NABU-Gruppe betreut und vertritt die Mitglieder des NABU in ihrem Bereich.

 

(2) Der NABU bietet folgende Mitgliedsformen:

 

(a) Ordentliche Mitglieder. Ordentliche Mitglieder sind alle natürlichen
    Personen, die sich zur Zahlung des Mitgliedsbeitrages verpflichten.

 

(b) Ehrenmitglieder. Ehrenmitglieder werden gemäß der Ehrungsordnung
              ernannt.

 

(c) Korporative Mitglieder.

 

(d) Korrespondierende Mitglieder. Personen, die aufgrund ihrer Tätigkeit und
    Erfahrung in Fragen des Natur-und Umweltschutzes mit dem NABU in
   Gedankenaustausch stehen, können vom Präsidenten
    und der Präsidentin zu korrespondierenden Mitgliedern ernannt werden.

 

(e) Kindermitglieder. Kindermitglieder sind Mitglieder bis zur Vollendung des
              13. Lebensjahres.

 

(f)  Jugendmitglieder. Jugendmitglieder sind alle Mitglieder zwischen dem
               14. Lebensjahr und dem vollendeten 27. Lebensjahr.

 

(g) Familienmitglieder. Die Partnerin/der Partner eines ordentlichen Mitglieds
               und die zur häuslichen Gemeinschaft gehörenden Kinder bis zur
               Vollendung des 27. Lebensjahres können Familienmitglied werden.
               Familienmitglieder sind vom Bezug der Mitgliederzeitschrift
               ausgenommen.

 

(3) Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen. Mit der Aufnahme entsteht die
     Mitgliedschaft im Gesamtverband in einer der in § 6 Abs. 2 der Bundessatzung 
     genannten Mitgliedschaftsformen.
     Die Mitgliedschaft im Gesamtverband ist verbunden mit dem Recht, alle
     Veranstaltungen und Einrichtungen des NABU zu besuchen, sofern
      die zuständigen Organe nichts Anderes entscheiden.
     Jedes Mitglied erwirbt zugleich die Mitgliedschaft in der Untergliederung, die für
     dessen Hauptwohnsitz zuständig ist, es sei denn, das Mitglied wünscht die
     Zuordnungzu einer anderen Gliederung.
     An Wahlen und Abstimmungen können nur die Mitglieder oder Delegierten ihrer
      jeweiligen Untergliederung teilnehmen.

 

(4) Über die Aufnahme von natürlichen Personen als Mitglied entscheidet gemäß
    § 6 Abs. 4 der Satzung desBundesverbandes der Vorstand der Untergliederung,
    die vom Mitglied gewünscht wird oder für dessen Hauptwohnsitz zuständig ist,
    oder der Vorstand einer übergeordneten Gliederung oder das Präsidium.
    Über die Aufnahme korporativer Mitglieder entscheidet das Präsidium im
    Einvernehmen mit dem zuständigen Landesverband.

 

(5) Die Mitgliedschaft in einer Untergliederung gemäß § 7 (1) der Bundessatzung
    begründet gleichzeitig die Mitgliedschaft in den übergeordneten Gliederungen und
    im Bundesverband.

 

(6) Das aktive Wahlrecht haben natürliche Personen, die das 14. Lebensjahr
    vollendet haben und Mitglied sind.
    Das passive Wahlrecht haben natürliche Personen, die das 16. Lebensjahr
    vollendet haben.
    Korporative Mitglieder haben das aktive Wahlrecht und nehmen es mit einer
    Stimme wahr.
    Alle Mitgliedsrechte einschließlich der Ausübung von Vorstandsämtern sind
    höchstpersönlich wahrzunehmen.  
    Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im NABU enden auch alle Ämter.

 

(7) Die Mitgliedschaft endet:
    (a) durch Widerruf der Aufnahme binnen vier Monaten durch das aufnehmende 
        Organ, die Frist beginnt mit dem Versand des Mitgliedsausweises durch die
        Bundesgeschäftsstelle.
    (b) durch Austritt. Er ist jederzeit und fristlos möglich.
         Ein Anspruch auf bereits geleistete Beitragszahlungen besteht nicht.
    (c) durch Ausschluss durch die Schiedsstelle wegen vereinsschädigenden 
        Verhaltens oder Verstoßes gegen die Ziele des NABU.
    (d) durch Streichung von der Mitgliederliste durch das Präsidium bei Nichtzahlung
        des Mitgliedsbeitrags trotz zweimaliger Mahnung.

 

(8) Endet die Mitgliedschaft eines ordentlichen Mitglieds, erlöschen auch die
     zugehörigen Familienmitgliedschaften.

 

(9) Die Haftung der Mitglieder aus Handlungen des Vorstandes ist auf das
     Vereinsvermögen beschränkt.
      Im Übrigen gelten die Regelungen zur Haftungsbeschränkung aus §§ 31, 31a)
      und 31b) des BGB.

 

(10) Die persönliche Haftung der oder des für den Verein Handelnden
      (§ 54 S. 2 BGB) kann vertraglich ausgeschlossen werden.

 

 

 

§ 7 Gliederung

 

(1) Der NABU ist ein Gesamtverein. Seine Untergliederungen sind Landesverbände
     und örtliche Gruppen sowie, soweit erforderlich, andere regionale oder
     funktionale Untergliederungen.

 

(2) Eine Untergliederung darf im Gebiet einer anderen Untergliederung der gleichen 
    regionalen Ebene nur mit deren vorheriger Zustimmung und nur nach den
    Bestimmungen dieser Satzung tätig werden.
    Bisherige Regelungen oder Vereinbarungen werden nicht berührt.

 

(3) Untergliederungen sind an die Beschlüsse und darauf beruhenden Weisungen
    einer übergeordneten Gliederung gebunden.
    Dies gilt nicht für solche Beschlüsse und Weisungen, die das Vermögen  
    selbstständiger Untergliederungen betreffen.

 

(4) Jede höhere Gliederung ist bei begründetem Verdacht auf Verstöße gegen
    gesetzliche Vorschriften berechtigt, Untergliederungen zu überprüfen und zu
    beraten. Sie kann dazu in deren Arbeit und Unterlagen Einsicht nehmen, sich
   Abschriften und Kopien fertigen und, falls gegen gesetzliche Vorschriften, diese
   Satzung, Beschlüsse der Gremien und/oder Richtlinien und Ordnungen des NABU
   verstoßen wird, Hilfestellung geben und abweichend von § 7 Abs. 3 Satz 2
   Weisungen zu deren Einhaltung erteilen.
   Werden Weisungen nicht beachtet, können die angewiesenen Maßnahmen vom
   Anweisenden auf Kosten des Angewiesenen veranlasst und durchgeführt werden.

 

 

 

§ 8 Organe

 

Organe der NABU-Gruppe sind

 

1. die Mitgliederversammlung

 

2. der Vorstand

 

 

 

§ 9 Mitgliederversammlung

 

(1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ der NABU-Gruppe.
    Sie findet jährlich einmal statt und ist vom Vorstand mindestens 2 Wochen zuvor
    unter Bekanntgabe der Tagesordnung in Textform per Brief oder E-Mail
     einzuberufen.
     Zeit und Ort bestimmt der Vorstand.

 

(2) Anträge zur Mitgliederversammlung müssen spätestens eine Woche vor dem
    Versammlungsbeginn beim Vorstand eingegangen sein.

 

(a) Anträge die nach Ablauf der Antragsfrist eingebracht werden, können mit
              der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen auf die Tagesordnung
              gesetzt werden, wenn es sich nur um die Beratung eines Gegenstandes
              handelt.

 

(b) Soll die Tagesordnung um einen Beschlussgegenstand erweitert werden, 
              ist eine Stimmenmehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen
              Stimmen erforderlich.

 

(c) Anträge zur Tagesordnung sowie zu aufgerufenen
              Tagesordnungspunkten sind jederzeit zulässig.

 

           (d) Anträge auf Satzungsänderung sind nach Ablauf der Einberufungsfrist zur
              Mitgliederversammlung nicht mehr zulässig.

 

(3) Außerordentliche Mitgliederversammlungen können vom Vorstand einberufen
    werden, wenn es das Interesse des Vereins erfordert.
    Die Einberufung muss erfolgen, wenn sie von 5 Prozent der von der NABU-
    Gruppe betreuten Mitglieder verlangt wird.
    Zu außerordentlichen Mitgliederversammlungen ist vom Vorstand mindestens
    2 Wochen zuvor unter Bekanntgabe der Tagesordnung in Textform per Brief oder
    E-Mail einzuladen.

 

(4) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß eingeladen
    wurde.
    Sie wird in der Regel von der oder dem Vorsitzenden oder einer Sprecherin oder
    einem Sprecher geleitet.

 

(5) Die Mitgliederversammlung ist zuständig für

 

  • die Wahl des Vorstandes und der mit der Rechnungsprüfung beauftragten Personen

  • die Bestätigung der dem Vorstand der NABU-Gruppe verantwortlichen Jugendsprecherin oder des Jugendsprechers

  • die Entgegennahme der Rechenschaftsberichte und die Entlastung des Vorstandes

  • die Behandlung von Anträgen

  • Satzungsänderungen

  • die Auflösung der NABU-Gruppe, vorbehaltlich der Zustimmung des Landesvorstandes

  • (6) Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet vorbehaltlich anderweitiger Bestimmungen in dieser Satzung die
           einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.

  • (7) Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Stimmberechtigten und der Billigung
           des Vorstandes des Landesverbandes.

    (8) Wahlen und Abstimmungen erfolgen offen. Dem Verlangen nach geheimer Stimmabgabe ist stattzugeben,
           wenn dies von mindestens einem Drittel der anwesenden Stimmberechtigten verlangt wird.

    (9) Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das von der Sitzungsleitung und der
           Protokollantin oder dem Protokollanten zu unterschreiben ist.

     

 

§ 10 Vorstand

 

(1) Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht im Normalfall aus

 

(a) mindestens einer oder einem Vorsitzenden, einer oder einem
              stellvertretenden Vorsitzenden, einer Kassiererin oder einem Kassierer, 
              der Schriftführerin oder dem Schriftführer sowie 2-6 Beisitzerinnen und
              Beisitzern, deren Zahl durch die Mitgliederversammlung bei der Wahl
              bestimmt wird, oder kann wahlweise auch bestehen aus

(b) mindestens drei gleichberechtigten Sprecherinnen und Sprechern.
              Die Sprecher wählen aus ihrer Mitte eine Kassiererin oder einen
              Kassierer sowie eine Kontaktperson der NABU-Gruppe für den
              Landesverband.
              Vorstandspositionen, die nach außen vertreten werden sollen, müssen
              unter den Sprechern abgestimmt werden. Ebenso muss vor
              Rechtsgeschäften des Vereins, die einen Betrag von mehr als
               250 € umfassen, ein Vorstandsbeschluss getroffen werden.

 

(2) Bei Vorstandszusammensetzung nach a) sind die ersten und zweiten
    Vorsitzenden, sowie die Kassiererin oder der Kassierer als Vorstandsmitglieder
    einzeln zur Vertretung des Vereins berechtigt.
    Alle weiteren Vorstandsmitglieder haben Einzelvertretungsbefugnis nach
    Rücksprache und im Einvernehmen zumindest mit einem
    alleinvertretungsberechtigten Vorstandsmitglied.

 

    Bei Vorstandszusammensetzung nach (b) sind alle gewählten Sprecherinnen und
   Sprecher einzeln zur Vertretung des Vereins berechtigt.

 

(3) Der Vorstand vollzieht die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und führt die
    Geschäfte der Satzung entsprechend.

   Im Übrigen hat er vor allem folgende Aufgaben:

(a) Umsetzung der satzungsgemäßen Aufgaben und Vertretung des NABU
               im Bereich der NABU-Gruppe

(b) Zusammenarbeit mit anderen dem Natur- und Umweltschutz dienenden
              Stellen und Organisationen

(c) Medien- und Öffentlichkeitsarbeit

(d) Betreuung der örtlichen Jugend-/Kindergruppe

(e) Betreuung des örtlichen NABU-Grundbesitzes

(f) Abgabe eines schriftlichen Jahres- und Kassenberichtes an den
              Landesverband bis spätestens 31. März des folgenden Jahres

(g) Vertretung der örtlichen NABU-Gruppe in der LVV gemäß der
              Landessatzung. Bei Gruppen mit Vorständen nach § 10 Abs. 1 a) vertritt
              entweder die oder der Vorsitzende die Gruppe auf der LVV;
               sie oder er kann sich durch eine Bevollmächtigte oder einen
              Bevollmächtigten vertreten lassen.
               Bei Gruppen mit Vorständen nach § 10 Abs. 1 b) bevollmächtigen die
              Sprecher vor jeder LVV ein NABU-Mitglied zur Vertretung.
               Die Vollmacht zur LVV ist jeweils schriftlich vorzulegen.

 

(4) Die Wahlperiode des Vorstands beträgt zwei Jahre. Mitglieder bleiben bis zur 
    Neuwahl im Amt.
    Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf der Wahlperiode aus, ist der Vorstand
    berechtigt bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein Ersatzmitglied zu
    bestellen.

 

(5) Besteht in dem von der NABU-Gruppe betreuten Gebiet eine Gruppe der
    „Naturschutzjugend (NAJU) im Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V.“,
    so kann die oder der von der Jugend gewählte Sprecherin oder Sprecher nach
    Bestätigung durch die Mitgliederversammlung ebenfalls Vorstandsmitglied sein.

 

(6) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % der Vorstandsmitglieder
    anwesend sind.

 

(7) Beschlüsse können auch in Textform oder auf telefonischem Wege gefasst
    werden, sofern kein  Vorstandsmitglied dieser Verfahrensweise widerspricht.

 

(8) Der Vorstand kann zu seiner Beratung Beiräte/Beauftragte berufen. Ihnen können
    auch besondere Aufgaben eigenverantwortlich unter Beachtung der Satzungen
   des NABU übertragen werden.

 

 

 

§ 11 Naturschutzjugend im NABU

 

(1) Der NABU unterhält eine Jugendorganisation mit der Bezeichnung „NAJU (
    Naturschutzjugend im NABU)“ und der Kurzfassung NAJU. Der NAJU gehören
    alle Mitglieder an, die zu Beginn des Geschäftsjahres das 27. Lebensjahr noch
    nicht vollendet haben, und Mitglieder, die in der Jugendorganisation ein Amt
   bekleiden.

 

(2) Jugend- und Kindergruppen sind unselbstständige Bestandteile der NABU-
    Gruppe.

 

(3) Jugendgruppen können eine eigene Geschäftsordnung haben.
     Funktionsträgerinnen oder Funktionsträger in Jugend- und Kindergruppen sind
    dem Vorstand der NABU-Gruppe hinsichtlich der Arbeit und Finanzen  
    verantwortlich.

 

  

§ 12 Schiedsstelle

 

(1) Die Schiedsstelle des NABU hat die Aufgabe, das Ansehen des NABU zu
    wahren und Verstöße hiergegen oder gegen die Satzungen und Ordnungen des
    NABU zu ahnden, und zwar insbesondere in folgenden Fällen:

    Handlungen von Mitgliedern und/oder Gliederungen, die dem NABU oder seinen
   Gliederungen Schaden zugefügt haben oder geeignet sind, solchen zuzufügen
   oder das Ansehen des NABU zu schädigen, sowie die Regelung der Folgen
   dieser Handlungen.

 

(2) Gegen ein Mitglied kann die Schiedsstelle Ordnungsmaßnahmen bis hin zum
    Ausschluss verhängen.
    Das Weitere regelt die Bundessatzung des NABU.

 

 

§ 13 Aufrechterhalten der innerverbandlichen Ordnung

 

(1) Der Gruppenvorstand sorgt in seinem Zuständigkeitsbereich für die Beachtung
    und Durchsetzung der innerverbandlichen Regeln aus Satzungen und Ordnungen.
    Das Weitere regeln Landes- und Bundessatzung.

 

 

§ 14 Ordnungen und Richtlinien

 

(1) Der NABU kann sich zur Regelung der verbandsinternen Abläufe Ordnungen und
    Richtlinien geben.
    Diese sind nicht Bestandteil der Satzung. Für den Erlass, die Änderung und
    Aufhebung sind die gemäß Satzung dazu vorgesehenen Organe des
    Bundesverbands, auf Landesebene Organe des Landesverbands und   
    auf örtlicher Ebene die Organe der NABU-Gruppen zuständig.

 

(2) Die von der Bundesvertreterversammlung auf Grund der Satzung erlassenen
    Ordnungen und Richtlinien sind für die Gliederungen und die Mitglieder bindend.

 

(3) Die für den Gesamtverband geltenden Ordnungen sind in der
    Bundesverbandssatzung § 19 aufgeführt.

 

 

§ 15 Allgemeine Bestimmungen

 

(1) Wird einer Amtsinhaberin oder einem Amtsinhaber in einer ordnungsgemäß
    einberufenen Versammlung der NABU-Gruppe mit mehr als der Hälfte der gültig
    abgegebenen Stimmen das Vertrauen abgesprochen, so muss sie oder er das
    Amt niederlegen. Der oder dem Betroffenen ist zuvor Gelegenheit zur Äußerung
    zu geben.

 

(2) NABU-Gruppen können zur Ergänzung der ehrenamtlichen Tätigkeit im Rahmen 
    ihrer finanziellen Möglichkeiten hauptamtliches Personal einstellen.
    Vor Einrichtung und/oder Änderung der Stellen muss die schriftliche Zustimmung
    des Landesvorstandes eingeholt werden.

 

(3) In besonderen Fällen kann der Vorstand des Landesverbandes Versammlungen
    der NABU-Gruppe einberufen und leiten.

 

 

§ 16 Auflösung des Vereins

 

(1) Über die Auflösung der NABU-Gruppe beschließt die Mitgliederversammlung in
    geheimer Abstimmung mit 3/4-Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten
    Mitglieder.

 

(2) Die Auflösung wird nur wirksam, wenn der Landesvorstand mindestens
    4 Wochen vor der Versammlung schriftlich über die beabsichtigte Auflösung
    informiert wurde und ihr zugestimmt hat.

 

(3) Die Mitgliedschaft im NABU wird durch die Auflösung der NABU-Gruppe nicht
    berührt.

 

(4) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seiner steuerbegünstigten Zwecke
    fällt das Vereinsvermögen der NABU-Gruppe an den gemeinnützigen NABU
    (Naturschutzbund Deutschland), Landesverband Baden-Württemberg e.V., der es
    ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

§ 17 Inkrafttreten

 

(1) Diese Satzung wurde in der vorliegenden Fassung in der Mitgliederversammlung 
    am 11.02.2020 beschlossen.
    Sie ersetzt die bisherige Satzung der NABU-Gruppe in der Fassung vom

    02.März.1993, die auch in der HV vom 31.Januar 2006 erneut bestätigt
   wurde
.

 

(2) Diese Satzung bedarf, um wirksam werden zu können, der Billigung durch den Landesvorstand
      gemäß § 7, Abs. 4 der Satzung des Landesverbandes. 

 

Ursprung: Gruppen-Satzungsvorlage BAWÜ in der Fassung vom 13.11.2019

 

Verabschiedet und gültig seit:                                                                                     ­­­­­­­­­­­­­­­­                                                    ___________________________

 

Bestätigt durch:
1. Vorsitzenden  Hauke Schneider                 ___________________________

 

2. Vorsitzenden  Simon Ücker                       ____________________________

 

   Kassiererin     Yvonne Becker                   ____________________________

 

   Schriftführerin    Martina Heß                       ________________________________

 

Begleitbrief zum Nabuprogramm 2020 Webve
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2019-12-29 Satzungstext zur Verabschiedu
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